Wie man den Fuß eines Kindes zu Hause Schritt für Schritt misst
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Kinderfüße mit der Schablone messen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Schablone im Maßstab 1:1 auf A4 ausdrucken
Das ist der wichtigste Schritt von allen. Wähle beim Drucken die Option „Tatsächliche Größe“ oder „100 %“ und deaktiviere die automatische Seitenanpassung. Verkleinert der Drucker die Vorlage auch nur minimal, stimmt das Messergebnis nicht mehr. Vergewissere dich vor dem Weitermachen, dass sie im Originalmaßstab gedruckt wurde.
Fuß aufstellen – im Stehen und mit gleichmäßig verteiltem Gewicht
Lege die Schablone auf einen festen, ebenen Boden und lasse dein Kind den Fuß daraufstellen – aufrecht stehend, mit gleichmäßig auf beide Beine verteiltem Gewicht. Das Stehen ist entscheidend, da sich der Fuß unter Belastung verlängert und verbreitert – nur so ermittelst du das reale Maß und keine zu kleine Größe.
Größe ablesen und die blauen Linien überprüfen
Stelle die Ferse bündig an den Anschlag der Schablone und schaue, bis wohin der längste Zeh reicht – das ist nicht immer der große Zeh: Dort liest du die Größe ab. Achte danach auf die Breite. Reicht der Fuß über die blauen Linien hinaus, braucht dein Kind eine weite Passform; bleibt er innerhalb der Linien, ist die mittlere Weite genau richtig.
Wiederhole den Vorgang für beide Füße
Messe immer beide Füße, da sie meist leicht unterschiedlich groß sind. Richte dich nach dem größeren Fuß, denn dieser ist ausschlaggebend bei der Wahl der richtigen Größe.
Mittlere oder weite Passform: Was die blauen Linien bedeuten
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Wenn du gerade keinen Drucker zur Hand hast
Auch ohne Schablone kannst du dir behelfen. Stelle die Ferse deines Kindes an die Wand, markiere die Spitze des längsten Zehs und miss diesen Abstand. Miss zusätzlich die breiteste Stelle der Fußsohle. Mit diesen beiden Werten, Länge und Breite, schaust du in die Tabelle im Größenberater – dort findest du die passende Schuhgröße sowie Empfehlungen für mittlere und weite Passformen.
Vom Messergebnis zur Schuhgröße: die Komfortzonen
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Mehr als 1,2 cm: Der Schuh ist zu groß – besser eine Nummer kleiner wählen.
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Zwischen 0,8 und 1,2 cm: Ideale Größe – genau passend.
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Zwischen 0,5 und 0,7 cm: Es wird langsam eng, der nächste Größenwechsel steht bevor – bereite schon mal die nächste Größe vor.
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Weniger als 0,5 cm: Der Schuh ist bereits zu klein – Zeit für ein neues Paar.
Und wenn du ganz sichergehen willst: Auf jeder Produktseite gibt es die Virtuelle Anprobe, mit der du die genaue Größe für das jeweilige Modell vor dem Kauf überprüfen kannst.
Wie oft man die Füße von Kindern messen sollte
Messe bei den Kleinsten alle zwei bis drei Monate nach, da ihre Füße am schnellsten wachsen, und später etwas seltener. Ein idealer Zeitpunkt ist vor saisonalen Neuanschaffungen, wie zum Beispiel zum Schulstart. Und wenn dein Kind sagt, dass der Schuh drückt, warte nicht: Miss direkt nach, denn oft gab es ganz plötzlich einen Wachstumsschub.
Häufige Fehler beim Messen der Füße zu Hause
Der größte Fehler ist es, die Schablone nicht im Originalmaßstab zu drucken, da so alle Maße verfälscht werden. Weitere typische Fehler: im Sitzen statt im Stehen messen, nur auf die Länge achten und Breite sowie Weite vergessen, nur einen Fuß messen, den Zuwachsspielraum weglassen oder sich auf die Größe einer anderen Marke verlassen. Jede Marke hat ihre eigenen Leisten, daher muss diese Größe nicht übereinstimmen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Platz sollte zwischen Zeh und Schuhspitze frei bleiben?
Zwischen 0,8 und 1,2 cm – das empfehlen auch Podologen, damit der Fuß frei wachsen kann und bequem sitzt. Sind mehr als 1,2 cm Platz, ist der Schuh zu groß; bei weniger als 0,5 cm ist er bereits zu klein.
Woher weiß ich, ob mein Kind eine mittlere oder weite Passform benötigt?
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Kann ich mich an der Schuhgröße anderer Marken orientieren?
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Mit der ausgedruckten Schablone und der passenden Weite ist die richtige Wahl ein Kinderspiel. Lade sie im Größenberater herunter und kaufe garantiert passgenau.

